Man muss einmal im Leben einen Marathon laufen.... mit diesen Worten im Kopf steige ich am Sonntag in den Zug Richtung Linz.

Ein paar Stunden später stehe ich bei optimalen Temperaturen und ein bisschen Wind in der Startreihe bei den Zielzeiten von 3:15 h, die Woche war hart und deswegen nehme ich mir gar nicht zu viel vor.

Doch als der Startschuss ertönt überkommt mich das Wettkampffieber und es wird ziemlich schnell zum 3h Pacemaker aufgeschlossen. Schließlich bin ich voll im Wettkampf angekommen und mir wird das 3h Pacemaker Tempo zu gering. So werden die ersten 21km im Windschatten der Halbmarathonis in 1:26:43 absolviert und noch immer glaub ich das Tempo durchzuhalten.

Ich lasse mich von einem guten Läufer ziehen und hoffe, dass sich das nicht rächt und es funktioniert richtig gut, bis bei km 32 der sogenannte Hammer kommt. Die Oberschenkel machen zu und man fragt sich wie zum Teufel man die letzten 10km noch laufen soll.

Man denkt von km zu km und will mit aller Macht einen Krampf verhindern, doch immer wieder sieht man Läufer die mehr Leiden müssen, das motiviert zwar nicht, aber man sieht dass man im Vergleich noch gut dasteht. Ein Blick auf die Uhr verrät einen Paceabfall von bis zu 5:30/km. Das Thema unter 3h hat sich somit auch erledigt und ich spule in der Komfortzone die letzten Kilometer ab.

Die Stimmung ist toll und ich laufe nach 3:06:56h  am Linzer Hauptplatz ein.

Ein netter Vorbereitungslauf für die kommende harte Trailsaison. Die Grundpace stimmt, also geht es jetzt rauf auf die Trails dieser Welt.

Rock on

David Kapsamer

 

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