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Am Wochenende machten sich 3 unserer Jungs auf den Weg in den Lungau um den Großen Hafner 3074m zu besteigen.

Die Taktik sah vor, die ersten 400 Höhenmeter vom Arsenhaus 1341m (geschlossen!) mit dem Bike zu bewältigen, um dann zu Fuß weiter zu marschieren.

Beim erreichen des Unteren Rotgüldensees 1730m eröffnete sich uns ein tolles Panorama auf unser Ziel. Jedoch der erste Eindruck ließ Zweifel aufkommen, ob der winterlich verschneite Berg zum jetzigen Zeitpunkt von Salzburg her überhaupt schon machbar ist. Das Wetter war solala.

 

 

Wie versperrten also unsere Fahrräder und wanderten los auf einem kleinem Steiglein den See entlang.

Am anderen Ende über eine Steilstufe (seilversichert – unschwierig) hinauf zum Oberen Rotgüldensee 2000m (ein wunderschöner Platz) à Eingang zum Nationalpark Hohe Tauern.

Weiter über Geröllhalden in Richtung der Rinne welche von der Wastlkarscharte herunter zieht à Schlüsselstelle!

Es folgte ein mühsamer Aufstieg, immer sehr steil, über Lawinenkegel, Schutt und loses Gestein. Die Scharte schien nicht weit entfernt zu sein, was aber wegen der 700hm ab dem See täuschen musste!

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Der Hang wurde mit zunehmender Höhe noch steiler, die Schneefelder härter und dazu waren die angebrachten Seilversicherungen noch unter der Schneedecke – es glich also an dieser Stelle eher einer Winterbegehung und ist als heikel einzustufen.

 

Nach rund 4 Stunden ab dem Auto haben wir den Ausstieg 2721m erreicht, jedoch was wir nun sahen machte uns keinesfalls glücklich.

 

Hinüber zum Nordostgrat lag nun das Wastlkarkees mit viel Neuschnee vor uns, was uns vor eine Entscheidung stellte.

Unkehren oder Gipfel?

Nachdem Roman versuchte eine Spur anzulegen, aber immer wieder knietief einbrach, wir eigentlich schon ziemlich müde waren, es noch mindestens 2 Stunden zum Ziel waren und wir noch dazu einen delikaten Abstieg vor uns hatten, viel die Entscheidung eher leicht: Umkehr!

 

 

 

Resümee: Im Sommer mag diese Tour vielleicht unschwieriger sein, die Steinschlaggefahr von der Wastlkarscharte herab ist sicher ganzjährig zu beachten!

Lässt man die oben beschriebenen 700 Höhenmeter weg !!, ist es sicher eine tolle Tour.

Empfehlenswert ist sicherlich eine Übernachtung in der Kattowitzer Hütte. Die Tour wurde somit bei diesen Verhältnissen von uns unterschätzt.

 

Höhenmeter: 1733 (geschafft: 1380)

 

Mit von der Partie: Übi, Franz und Roman

 

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