DSC05792Die Schitourensaison neigt sich langsam dem Ende zu.

Deshalb nutzten wir den schönen Samstag für eine zünftige Tour, nämlich auf den Sarstein 1975m.

Bekannt war uns der Berg vor allem von der Pötschenkehre aus. Nicht jedoch von der Pötschenhöhe.

Siegi, danke für den Tipp!

Vom Parkplatz ging es leider nicht mehr, jedoch brauchten die Schier nur rund 100hm getragen werden. Genau bis zum Punkt wo das nordöstliche Kar, welches vom Niederen Sarstein herunter zieht, erstmal sichtbar wurde.

Landschaftlich ist das Ganze eine Wucht. Schon im unteren Teil des Waldes.

Nach den ersten Höhenmetern auf Schiern erreichten wir alsbald die Schlüsselstelle.

Eigentlich nicht schwierig und mit Drahtseilen gesichert ging es den mit Latschen geschmückten Felsriegel empor.

Beim Rückweg ist die Sache schon kniffliger. Abrutschen bis zur Seilversicherung. Abschnallen. Abklettern.

Eines der beiden Utensilien sollte man bei dieser Bergfahrt auf ein keinen Fall vergessen.

Harscheisen oder Steigeisen!

Das nach folgende Kar, wie gesagt landschaftlich eine Wucht und durchgehend fast bis zur Goiserer Sarsteinalm geschätzte 35° steil! Z.T. bis 45°.

Also stürzen nicht erlaubt. Absturzgefahr bei der Schlüsselsstelle.

Also konzentriert durch dieses Hauptstück durch und dann flacher bis zur Alm.

Der Weiterweg geht nicht wie im Sommer über rechts, sondern über links in eine breite Mulde und dann an deren Ende rechts, sehr steil raus zum nahen Gipfel.

Wir haben dort noch Mal kurz abgeschnallt. Safety first.

Ein Einheimischer ging überhaupt alles auf Steigeisen und Schi am Rücken. Wem’s gefällt ;-)

Nach kurzer Rast mit grandioser rundum-Aussicht ging es dann an die interessante Abfahrt.

Während es im oberen Bereich an der Sonne schon etwas aufgefirnt hatte, war das Kar noch immer hart.

Vorsicht beim Abfahren, nicht in die linke Rinne fahren. Diese fällt am Ende sehr steil ab. Könnte problematisch sein.

Die weitere Abfahrt war dann weder tragisch noch ein Genuss. Einfach hart.

Wie erwähnt, Vorsicht dann beim Absteigen der Schlüsselstelle.

Im unteren Bereich dann noch Mal super Firn.

Im Wald hieß es dann wieder Schier schulten und zurück zum Pass.

Direkter Auf- und Abstieg von der steirischen Passseite ist von Vorteil. Wählten wir für den Abstieg und gingen dann die B145 zurück zum Auto.

Hat auch was :-)

DSC05804Schitechnische Schwierigkeit: III – IV

Höhenmeter: 972

Mit von der Partie: Franz und Roman

Kommentare   

0 #1 JefferyFland 2018-04-20 04:32
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