DSC01821Diese Traumtour glückte uns gestern bei Kaiserwetter und besten Verhältnissen!

Wir dürfen die Tourenspezialisten Stoderegger und Zehetner zitieren: „Unser Eindruck, die kürzeste, jedoch schwierigste Tour auf den imposanten Kalkriesen. Sollte nur von guten Tourengehern im Frühjahr unternommen werden. Aufgrund der südseitigen Ausrichtung oft traumhafter Firn“!

Viel mehr braucht man dazu nicht mehr sagen!

Route/Verhältnisse: Tourengeher Parkplatz Wurzeralm (150m Schi tragen, dann geschlossene Schneedecke bis zur Wurzer; Lifte geschlossen) – Wurzeralm – Bergstation Frauenkar – zwischen Ramesch und Widerlechnerstein durchs Frauenkar in die Scharte (1989m, von dort gute Übersicht des weiteren Weges) – in Spitzkehren durch das Obere Brunnsteinerkar bis an den Felsriegel mit den Seilversicherungen heran (die Felspartie ist ca. 30 hoch; die Steigeisen konnten wir aufgrund der Top – Verhältnisse im Rucksack lassen) – relativ einfach die schmale markante Rinne am Stahlseil hoch – dann durch ein steiles Minikar wieder auf den Schiern hinauf zum Toten Mann (wieder super Firn) – dann links zum bereits sichtbaren Gipfelkreuz des Warscheneck 2388m (Schnee am flachen Rücken ausreichend, jedoch windgepresst und etwas verharscht).

Als Ersatz für jährliche Höllengebirgsüberquerung starteten wir gestern bei Kaiserwetter eine weniger bekannte Alternative im Dachsteingebiet. Wir überquerten dabei den sogenannten Gjaidsteinzug, welcher das Gletschergebiet vom wüstenhaften öden Ostteil des Dachsteingebirges trennt.

Dabei handelt es sich um eine alpine Unternehmung mit Steilhängen bis 40°. Sichere Verhältnisse sind also Voraussetzung.

Wie in der Vergangenheit auch, bewältigten wir die gesamte Strecke einmal mehr per "by faire means", also ohne Seilbahnunterstützung wie all die "Rumpler - Geher" mit Start in Obertraun.

Unsere Bilder mit Beschreibung sollten euch eine gute Übersicht über die Tour geben. Viel Spaß beim Durchsehen!

Am Samstag hieß es den Hohen Zinken in der Osterhorngruppe mit den Skiern zu besteigen.

Anfangs ging es auf der Forstraße bergauf, die aber auch schon bei manchen Stellen steinig war :-).

Auf der Genneralm angekommen wurde kurz beratschlagt welcher Gipfel es werden sollte, Gennerhorn? Hoher First ? Zinken? Die Wahl viel auf den Zinken da der Schnee doch ziemlich hart und windgepresst war.

Am Gipfel erwartete uns dann eine tolle Aussicht bei Sonnenschein jedoch war der Wind ziemlich ungemütlich und wir fuhren gleich ab,

um bei der Genneralm Rast zu machen.

Die Schneebedingungen im oberen Teil des Berges reichten von teils eisig, windgepresst bis pulvrig. Im unteren Waldbereich wurde es dann besser.

Die Forstraße bis zum Parkplatz wird wohl nicht mehr lange zu befahren sein, da auch wir unsere Geräte schon kurz Schultern mussten.

 

 

Fazit: Super Tour mit toller Aussicht.

HM ca 1000

Mit dabei waren  Übi, Aschi, Tomsi und Horst.

 

 

 

 

 

 

DSC01704Kurz zu den Verhältnissen auf unserem geliebten Hausberg: Schi tragen bis zum Georgsbründl (Piste ginge mit Steinschi). Dann Aufstieg mit Schi möglich. Besser jedoch man schnallt erst oben beim Übergang (Kreuzung Hochleckenkogel) an. Dann eigentlich sehr gute Verhältnisse. Pulver vom Feinsten! Höllengebirgsplateau sehr abgeblasen. Schnee fiel immer unter Windeinfluss. Die gemessene 1,1m Schneehöhe vom Feuerkogel ist für Plateau-Touren einfach zu wenig. Abfahrt wie Aufstieg, jedoch beim Hubschrauberlandeplatz dann wie üblich in die Schotterriese am Wandfuss des Grenzecks. Dort dann leider windgepresst und nicht sehr viel vorhanden. Der Durchschlupf runter zum Aurachursprung geht nicht. Zu wenig Schnee und Lawinenknollen.

DSC01632Letzten Samstag war es endlich wieder soweit. Die Tourenfreunde des SKDOs sind zu ihrer 2tägigen Schitour nach Wörschach in die grüne Mark aufgebrochen.

Stützpunkt war die Semi - Selbstversorger Hütte der AV - Sektion Liezen. Die feierliche Schlüsselübergabe erfolgte im Sporthaus Vasold in Liezen, wo wir uns auch gleich aktuelle Informationen über die Verhältnisse einholten.