IMG_6063Nach dem Closer „Schifoan“ beim Ambros Konzert am Donnerstag in Schwauna, war klar, dass wir es noch einmal packen müssen!

Also auffi mit de Schi aufs Auto und ab nach Hinterstoder. Vom Parkplatz nach des Schiederweihers ging es per Bike, vorbei an der Polsterlucke (bis hierher gestattet) und weiter bis zur Materialseilbahn des Prielschutzhauses. Dort angekommen kam die dritte Disziplin des Tages an die Reihe. Nämlich der Wechsel auf Tourenschi.

 

Ab der Hütte bzw. rund 100m darunter sehr gute Frühjahrstourenbedingungen.

 

Am Samstag ging es zeitig auf nach Sportgastein, am Plan stand das Schareck!

Wir starteten um ca. 06.45 am Parkplatz des Skigebietes, aufgestiegen wurde über das untere und obere Burgstall, weiter ins Schlapperebenkar und über das Schlapperebenkees auf das Schareck.

Die letzten Meter am Gipfelgrat wurden die Ski am Rucksack verstaut.

Da es im Aufstieg schon recht warm war, spekulierten wir mit einer nördlichen Abfahrt!

Am Gipfel sahen wir noch keine Spuren und waren uns daher nicht ganz sicher ob wir nördlich abfahren sollten!

Die Skitour auf den Hocharn geisterte mir schon länger im Kopf herum und war für mich längst überfällig!

Der Wetterbericht und die Verhältnisse passten, daher sollte es am Sonntag Richtung Rauris gehen. Leider fand sich niemand für die Tour und es schien als ob ich alleine antreten würde, bis mir Roman stecke dass der AV Schwanenstadt die Tour für dieses WE ausschrieb, dazu noch nicht über den meist überlaufenen Normalanstieg sondern von der Nordseite über das Krumlkees!

Und so saß ich Sonntag früh im AV Bus Schwanenstadt, Tourenbegleiter Christian fädelte es auch noch so ein dass ich in St. Georgen zusteigen konnte, ein großes Dankeschön nochmals an dieser Stelle.

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Heute ging‘s noch einmal auf die Wurzer. Bis auf eine kleine Unterbrechung wegen Räumung der Forststraße (werden sicherlich demnächst mehrere werden) ist die Talabfahrt in einem guten Zustand. Meiner Meinung nach besser als im Dezember Smile. Aus welchem Grund auch immer ist die Piste sogar noch einmal präpariert worden, 1 – 2 Pistenbully breit.

Nachdem es die ganze Zeit geschneit hatte und mir immer wieder Sturmböen ins Gesicht wehten, ließ ich von einem Weiterweg auf die Speikwiese oder den Stubwieswipfel ab. Um den Mainstream-Charakter dieser Tour dennoch zu verwischen ging ich noch rüber zum Gameringsattel um dem Wurzer Kampl (1706m) einen Besuch abzustatten. Schon „Tausend“ Mal daran vorbei gegangen und oft die Ostseite bestaunt ließ ich es mir dieses Mal nicht nehmen endlich dort oben zu stehen.

 

 

Höllengebirgsüberquerung 2015

Hardfacts: Ca. 18,5km langes Schivergnügen. Rund 1150 Höhenmeter im Aufstieg. An die 2000 Höhenmeter Abfahrten. Gehzeit brutto ~ 7 Stunden (Feuerkogel - Taferklause). 2 Schutzhütten. 6 schitourenbegeisterte Männer. Und das ganze bei Kaiserwetter!

 

Route: Feuerkogel (1600m) - Höllkogel (1862m) - Rieder Hütte (1765m) - Hochhirnrücken - Franzental - Pfaffengrabenhöhe (1691m) - Pfaffengraben - Jagerköpfl (1668m) - Hochleckenhaus (1575m) - Langgraben (Steinerne Manner) - Taferklause (820m).