IMG_3427Am Wochenende wurde der nächste Schitourenklassiker im Stodertal absolviert.

Dieses Mal wurde die Dietlhölle begangen.

Ausgehend vom ehemaligen Gasthaus Dietl (646m; Parkmöglichkeit) gingen wir über die Forststraße in Richtung Dietlalm (816m). Diesen Abschnitt könnte man auch locker mit dem MTB absolvieren (Achtung: Fahrverbot).

 

Nach rund 60min der Straße weiter folgend konnten wir dann die Schier anschnallen und zogen links über den Roten Sand (erste flache Schotterriese) hinauf zum Terzensteig. Dort war dann mehr oder weniger der Weiterweg durch die freitägige Lawine versperrt.

sigi „Was kann das Sigistal dafür, dass es so schön ist?“ kann man in Bezug auf die Beliebtheit dieser Tour in einigen Tourenführern lesen.

Ersteres können wir nur bestätigen, ja es ist verdammt schön dort ins Tote Gebirge hinauf zu steigen! Und nein, bei nicht einmal 10 Gleichgesinnten im gesamten Tal, kann an diesem schönen Faschingssamstag nicht von einer überlaufen Tour gesprochen werden.

Die Verhältnisse sind im Moment sehr gut. Sieht man Mal vom Fußmarsch ausgehend vom GH Baumschlagerreit (724m) bis zur Poppenalm (1050m) ab. Aber das gehört zum heurigen Winter eigentlich dazu.

Ab der Alm ging's dann mit den Schiern, zuerst dem Steig Richtung Salsteigjoch folgend und dann auf einer Höhe von rund 1250m scharf rechts ins eigentlich Sigistal.

Im Tal dann immer links an den Grundmauern des Gamspitzes immer weiter hinauf. Zeitweise ziemlich steil (2 Steilstufen) ehe man den finalen Kessel erreicht, von wo aus die Sigistalhöhe (1942m) mit Eisenstange auszumachen ist. Auch der Talschluss steilt noch einmal etwas auf.

 

franz

Wider Erwarten ging es eigentlich recht gut. Viel Schnee hat’s nicht, dennoch mussten die Schier nur einmal bei der Abfahrt abgeschnallt werden (vom Kar in den Wald hinein).

Schneeart: Oben eisig und dennoch zeitweise durchnässt.

Generell aber tragfähiger Harschschicht mit Firnauflage. Gut zu fahren.

 

titelbildPerfekte Verhältnisse am Hochkogel! Leider erst kurz unterhalb der Aiblgrube, also im oberen Drittel!!

Die Hälfte des nordseitigen Kares, welches den Hauptanstieg darstellt, mussten die Schier aufgrund Schneemangels getragen werden. Auch am 2. Hausberg der Ebenseer tat der Föhn das seine.

Im unteren Teil hatten wir auch eher Pech als Glück, waren doch alle Forststraßen zum Einstieg hin geräumt. Noch dazu war der Schranken beim Kraftwerk, also fast an der Offenseestraße geschlossen.

Gestern ging es trotz Schneemangel erneut auf Tour. Dieses Mal wählten wir das schneesichere (sofern es das überhaupt noch gibt) Schönmoos bei Wörschach (Stmk.) aus.

Trotz der hohen Ausgangslage auf 1030m nahe dem GH Perner war es an den  Südseiten meist aper. Zufahrt zum oberen Parkplatz möglich!

Dennoch mussten wir die Schier nur 13min den Berg hinauf tragen.