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Bergmarathon 2017Es ist der 1. Juli, 3:00 früh und eigentlich nur der altbekannte Bergmarathon rund um den Traunsee doch irgenwie ist alles anders.
Warum steh ich hier? Eigentlich sollte ich nicht mitlaufen nach meiner Verletzung im Frühjahr... Ist es der eigene Stolz? Muss ich mir noch was beweisen? Muss ich meinen Freunden oder dem Sprengkommando was beweisen? 

Nein... Es ging einzig und alleine um ein Versprechen, dass ich einem Freund am 21.05.2016 gegeben habe, dass ich mit ihm den Ganzen laufe....Jetzt stehe ich hier alleine und doch irgendwie zu zweit.


Zum Glück starten mit mir pünktlich um 3:00 einige Freunde, sodass ich die Emotionen gut im Griff habe und mit Robert Weixelbaumer und Simon Riedler sehr entspannt Richtung Grünberg starten kann. Die Füße sind leichter wie normal und so komme ich gut in den Schritt, sodass Robert und ich den Grünberg fast überfliegen und ziemlich schnell am Einstieg in den Naturfreunde Steig am Traunstein ankommen. Nach einiger Zeit konnte dann Robert meinem motivierten, schnellen Schritten auf den Traunstein nicht mehr folgen, da er läuferisch aber sowieso besser wie ich ist, war ich überzeugt er wird mich Richtung Karbach schon wieder einholen. Plötzlich ca. 300hm vor dem Naturfreundehaus ein kleiner Wetterumschwung, innerhalb von 5-10min sinken die Temperaturen um gefühlte 10°, Regen und kalter Wind geben den Rest dazu. Ich entscheide mich fürs Anziehen der Regenjacke. Mit dieser Entscheidung bin ich aber alleine in der 5 köpfigen Gruppe, in der ich mich befinde.
Ankunft am Traunstein Naturfreundehaus und die erste Überraschung wartet. Roman hat es sich nicht nehmen lassen und ist zu einer unchristlichen Zeit aufgestanden um mich auf dem Traunstein anzufeuern. Danke Roman, ich werde mich revanchieren.
Den Mair Alm Abstieg nehmen wir noch zu zweit in Angriff doch Roman kann meine Pace Bergab nicht ganz folgen, sodass wir uns bald verlieren.
Jetzt beginnt die Reise nach Karbach, die man nutzt um sich etwas zu regenerieren, weil der bekannte Daxner Steig auf die Spitzelsteinalm fordert einen jedes Jahr wieder.
Aber bergauf läuft es für mich heute einfach. Mit einem super Tempo vergeht der Anstieg fast wie im Flug. Unterwegs treffe ich noch Martin Schimpl von schima-sports, der mich fast das restliche Rennen begleiten wird.
Mit einem Höllentempo stürzen uns Martin und ich den Trail Richtung Ebensee runter. Wie zwei kleine Kinder haben wir einfach Riesenspaß beim Downhilllaufen und die zwei oder drei kleinen Stürze wegen des rutschigen Bodens nehmen wir mit Humor.
Wir liegen top in der Zeit und so erreichen wir Ebensee nach ca. 5h, wo uns eine riesige Menschenmasse anfeuert, die selbst auf den Start zum halben Marathon wartet. Mein Dad, der selbst den halben Marathon in Angriff nimmt , verpflegt mich mit neuen trockenen Socken und vor allem mit vielen motivierenden Worten. Martin ist früher fertig und nimmt vor mir den Feuerkogl in Angriff. Ich fühle mich gut, noch immer extrem motiviert. So starte ich mit Rick Grunwald in Richtung Feuerkogl. Ein paar Minuten später haben wir wieder Martin erreicht, der bergauf nicht ganz unsere Pace halten kann, doch ich entscheide mich bei ihm zu bleiben und Rick ziehen zu lassen.
Eine im Nachhinein richtige Entscheidung, weil Martin und ich ähnliche Berglauf-Eigenschaften haben. Bergauf gut - Bergab schnell - und läuferisch noch ausbaufähig :)
Wir forcieren das Tempo und kommen zügig am Feuerkogl an, wo wir uns erstmal ein Cola-Bier gönnen. Schon etwas angeschlagen, aber mental noch top drauf laufen wir den rutschigen Weg zur Kreh runter, wo wiedermal ein bis zwei kleine Stürze dabei sind, aber alles im allem verläuft der Abstieg gut. In der Kreh angekommen, wird es für mich erstmal wieder emotional, da ein Plakat für Marcus dorthängt, den ich mich nur anschließen kann. You`ll never walk alone mein Freund. Das gibt mir einen weiteren Motivationsschub und die schon etwas schweren Beine werden wieder leicht, was Martin am eigenen Leib spüren muss, weil ich ihn die Hochsteinalm förmlich raufjage.
Weiter geht es über den rutschigen Weg runter Richtung Mühlbach, wo die nächste Überraschung auf mich wartet. Von weitem erkenne ich schon die SKDO Teamdress, in der mich Michi schon erwartet.
Er begleitet mich mit dem Bike bis zum Gmunderberg und lenkt mich super ab, sodass ich mein noch sehr gutes Tempo beim Laufen gar nicht bemerke. Die restlichen zwei Hügel nämlich den Grasberg und den Gmundnerberg nehmen meine Beine nicht mehr richtig wahr. Am Gmundnerberg angekommen, ist auch wieder Roman da, der mich noch mit einem Sportgummi und vielen motivierenden Worten an der Laabstation vorbeischickt. Jetzt geht es mit Vollgas in Richtung Gmunden, wo Martin nicht mehr ganz mit meinem Tempo mithalten kann, was einen nichtnennenswerten Rückstand von einer Minute auf meine Gesamtzeit macht.
Die letzten Kilometer sind wie bei jedem Ultra einfach die schönsten. Man kann einfach nur genießen, was man erreicht hat und wenn man in die ehrlichen, glücklichen Gesichter von Familie und Freunden sieht, die mit dir gelitten haben, weiß man, dass es das wert war.
Die Zeit ist zweitrangig, auch wenn ich es mir nie erträumt hätte, so schnell wieder in Gmunden zu sein.
Ich habe mein Versprechen eingehalten Marcus. Wir laufen nächstes Jahr wieder zu zweit. YNWA

Besonderen Dank an meine Wegbegleiter ohne euch hätte ich die Zeit nie geschafft. (Martin, Roman, Michi, Robert, Simon, Rick)
Natürlich auch besonderen Dank an meiner Familie, den SKDO und allen die mitgefiebert haben.

Videobeitrag vom BTV --> ansehen lohnt sich :-)

Herzliche Gratulation zu den Topzeiten.

Gesamt Marathon

Martin Schimpl 9:10
Rick Grunwald 8:49
Robert Weixelbaumer 10:15
Simon Riedler 11:11
Robert Oberndorfer 8:39

Ebensee-Gmunden

Roland Kapsamer 4:45
Christian Salfinger 5:31

Gmunden - Ebensee

Natascha Lenzeder 5:58
Manuel Riegler 5:17

Rock on
David Kapsamer

Kommentare   

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