klassiker kl

Gestern fanden bei herrlichem Herbst- und perfektem Laufwetter die Wolfgangseeläufe statt. Wie jedes Jahr konnte man seine Ausdauer in den verschiedensten Streckenlängen, angefangen vom 27 km Klassiker, über den 5,2 km Panoramalauf, den 10 km Uferlauf, und – last but not least – den 42,195 km langen Salzkammergut Marathon unter Beweis stellen.

Ich entschied mich einmal mehr für den Marathon, um dieser genialen Saison noch einen würdigen Abschluss zu bescheren, oder auch nicht?!

Los ging es wie gehabt um 09:20 Uhr im Zentrum von Bad Ischl. Mit von der Partie waren heuer abermals meine Spezis Thomas und Rick. Leider merkte ich von Beginn an, dass es heute sehr zäh werden würde, da ich einfach nicht den richtigen Schritt fand. Der sogenannte „Flow“, der mich normal so um die fünf bis zehn Kilometer überkommt, wollte sich einfach nicht einstellen. Somit wurde die ganze Angelegenheit mehr und mehr zur Kopfsache und das nach nicht einmal 21. Kilometern! Ich wusste daher schon sehr bald, wenn nicht ein Wunder geschieht, werde ich das Ziel in St. Wolfgang heute wohl eher nicht sehen! Wunder geschehen, nur gestern eben nicht, und somit zog ich bei KM 17 die Reißleine! Rick, ich bin raus, meine Worte. Danach blieb ich stehen, drehte mich um und trat den Rückweg nach St. Wolfgang an. Irgendwie fühlte ich mich wie Forrest Gump, der bei seinem Lauf durch die Staaten auch einfach aus heiterem Himmel stehen blieb, weil er keinen Sinn mehr in der Sache gesehen hat.

Thomas und viele anderer Läufer versuchten mir noch Mut zuzusprechen! Auch hörte ich so Sprüche wie „Aufgeben tut man einen Brief“, was in so einem Zustand hervorragend für Geist und Seele ist! ;-(

Egal, für mich war es die richtige Entscheidung, und das ist schlussendlich das wichtigste! Sollen doch die „Anderen“ denken was sie wollen! J

Gratulieren möchte ich noch Thomas und Rickey, die das „Ding“ beinhart durchgezogen haben! Auch Sperrer Franz und seinem Team möchte ich sehr herzlich zu dieser perfekt organisierten Veranstaltung beglückwünschen; es geht einfach nicht besser!!

Sportliche Grüße,

Matthias

 

 

Kommentare   

0 #1 Franz Aschenberger 2016-10-19 14:26
DNF,...vor nicht all zu langer Zeit, wurden mir diese drei Buchstaben (von Dir ;-) ) erklärt!
Nichts desto trotz, einfach aufhören ist sicher genau so schwer!
Respekt vor der Entscheidung!
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